Machi Koro hat bei uns einen festen Fan: unsere Große. Sie liebt es, weil man seine eigene Stadt aufbauen kann. Und ehrlich gesagt verstehe ich das gut. Das Spiel ist sehr zugänglich und sieht auf dem Tisch richtig schön aus.
Was ist Machi Koro?
Ein Würfel- und Städtebauspiel von Masao Suganuma, unsere Ausgabe ist von KOSMOS. Die Schachtel sagt 2 bis 4 Personen, etwa 30 Minuten, ab 8 Jahren.
Reihum würfelt man mit einem oder später mit zwei Würfeln. Jedes Gebäude in deiner Stadt bringt Münzen, wenn eine bestimmte Zahl fällt. Manche zahlen nur bei deinem eigenen Wurf, andere auch, wenn die anderen würfeln. Mit den Münzen kaufst du neue Gebäude und baust nach und nach deine vier Großprojekte. Wer die zuerst alle fertig hat, gewinnt.
Glück statt Taktik
Machi Koro lebt vom Glücksmoment. Fällt deine Zahl, klingelt die Kasse. Fällt sie nicht, wartest du. Taktische Tiefe ist nicht wirklich viel drin. Man entscheidet, was man kauft, aber am Ende bestimmen vor allem die Würfel, wer vorne liegt.
Für uns ist das mit Kindern eher ein Vorteil als ein Nachteil. Kinder können hier auch gegen Erwachsene gewinnen, und unsere Große hat einfach Spaß daran, ihre Stadt wachsen zu sehen.
Mit Kindern
Bei uns klappt Machi Koro ab etwa 7 Jahren. Die Regeln sind einfach, die Gebäude erklären sich fast von selbst, und man sieht sofort, was man aufgebaut hat. Unsere Große liebt es. Unsere Jüngste kann damit dagegen eher wenig anfangen, es funktioniert also nicht bei jedem Kind gleich.
Zu zweit oder in der Runde?
Wir spielen es oft zu zweit, und das funktioniert. Größere Runden bringen aber deutlich mehr Dynamik, weil dann ständig irgendwo eine Zahl fällt, die auch dir etwas bringt.
Wir spielen übrigens nur das Grundspiel, ohne Erweiterungen.
Was wir in der Community hören
Die meisten Stimmen decken sich mit unserer: ein tolles Einstiegsspiel für Familien, aber mit viel Würfelglück. Manche Familien mögen genau das, weil es die Chancen zwischen Kindern und Erwachsenen ausgleicht, andere finden es frustrierend. Für Vielspieler gilt es oft als zu leicht, viele spielen es lieber mit der Familie als in der Spielerunde.
Bei der Spielerzahl sind sich viele einig: In voller Runde ist Machi Koro am besten, zu zweit eher schwächer. Das passt zu unserer Erfahrung mit der Dynamik.
Für wen ist Machi Koro?
Für Familien mit Kindern ab etwa 7, die gern etwas aufbauen und mit Würfelglück leben können. Gerade für jüngere Kinder ist es ein schöner Einstieg in Spiele, bei denen man sich etwas aufbaut.
Nichts ist es für alle, die taktische Tiefe suchen oder sich über Würfelpech ärgern. Wer ein Aufbauspiel mit mehr Entscheidungen sucht, schaut sich bei uns zum Beispiel Kingdom Builder an.
Und bei euch: Welches Gebäude kauft ihr immer zuerst?

Wo es glänzt
- Sehr zugänglich, schnell erklärt
- Die eigene Stadt wachsen zu sehen macht Kindern richtig Spaß
- Schön auf dem Tisch
- Kinder können durch das Würfelglück auch gegen Erwachsene gewinnen

Wo es zwickt
- Viel Würfelglück, wenig taktische Tiefe
- Zu zweit weniger Dynamik als in größerer Runde
Steckbrief
- 2–4 (Schachtel)
- etwa 30 Min. (Schachtel)
- 8+, bei uns ab etwa 7
- Masao Suganuma
- KOSMOS (unsere Ausgabe, 2014)
- Familie, vor allem mit unserer Zehnjährigen; ohne Erweiterung
FAQ
Wie funktioniert Machi Koro?
Reihum würfelt man mit einem oder zwei Würfeln. Jedes Gebäude bringt Münzen, wenn eine bestimmte Zahl fällt, manche auch bei den Würfen der anderen. Mit den Münzen kauft man neue Gebäude. Wer zuerst alle vier Großprojekte gebaut hat, gewinnt.
Ab welchem Alter ist Machi Koro?
Die Schachtel sagt ab 8. Bei uns klappt es ab etwa 7. Unsere Zehnjährige liebt es, unsere Jüngste kann damit eher wenig anfangen.
Ist Machi Koro gut zu zweit?
Wir spielen es oft zu zweit, und das funktioniert. Größere Runden bringen aber deutlich mehr Dynamik.
Ist Machi Koro ein Glücksspiel?
Zu einem großen Teil, ja. Die Würfel entscheiden viel, und taktisch ist nicht viel Tiefe drin. Mit Kindern ist das eher ein Vorteil: Sie können auch gegen Erwachsene gewinnen.


