Noch nicht gespielt: Dieser Artikel stützt sich auf Ankündigungen und die unten genannten Quellen. Wir rezensieren die Spiele, sobald sie bei uns auf dem Tisch waren.
Ein Bergwerk, das eine Firma einfach vergessen hat. Darin liegt noch alles Mögliche, und je tiefer man bohrt, desto wertvoller wird es. Leider auch: desto knapper der Sprit. Das ist die Grundidee von Drillers, und auf den Wunschlisten der Szene steht es gerade ganz oben.
Die Fakten
- 1–4 Spieler, etwa 30 Minuten pro Person, ab 12 Jahren, mit Solomodus
- Autoren: Adam Španěl und Říman, ein 3D-Grafiker aus dem CGE-Team
- Verlag: Czech Games Edition (CGE)
- Englische Ausgabe seit Sommer 2026 erhältlich, eine deutsche Ausgabe ist für das vierte Quartal 2026 angekündigt
So funktioniert es
Drillers ist ein Deckbauspiel. Jede Spielerin steuert einen eigenen Mech, der sich Ebene für Ebene nach unten gräbt. Wer neue Karten sammelt, verbessert den Bohrer und schaltet neue Aktionen frei. Jede Karte kann mehrere Dinge, die Entscheidung ist also nie ganz einfach.
Irgendwann muss man wieder hoch: Mineralien verkaufen, Mech aufrüsten. Oder man schickt Drohnen, die den Verkauf übernehmen. Der Haken: Je mehr von einem Mineral verkauft wird, desto weniger bringt es. Das Spiel endet, wenn sich eine Leiste von beiden Seiten füllt.
Als Vorbilder nennt das Team Videospiele wie Motherload, Dome Keeper und SteamWorld Dig.
Auf der SPIEL Essen 2026
CGE verkauft Drillers in Halle 3, Stand 3V400, mit Probetischen und einem Treffen mit den Autoren. Dazu gibt es ein Set mit Metallmünzen. Messepreise hat der Verlag noch nicht genannt.
Unsere Einordnung
Gespielt haben wir es noch nicht. Aber: Die Illustrationen kommen unter anderem von Ondřej Hrdina und Jiří Kůs, die auch Die verlorenen Ruinen von Arnak bebildert haben. Und „wie weit traue ich mich?“ ist genau die Art Frage, über die man am Tisch gern laut nachdenkt. Wir sind gespannt, ob Drillers mehr Taktik oder mehr Zocken ist.



