Noch nicht gespielt: Dieser Artikel stützt sich auf Ankündigungen und die unten genannten Quellen. Wir rezensieren die Spiele, sobald sie bei uns auf dem Tisch waren.
Auf dem Spiegel im Wohnzimmer erscheinen Worte, rückwärts geschrieben: „Alice, wir brauchen eine neue Königin.“ Alice fasst hindurch und landet auf der anderen Seite. In Queen Alice bereitet ihr das Krönungsbankett vor und überredet dafür die Schachfiguren, euch zu helfen.
Die Fakten
- 1–4 Spieler, 30–120 Minuten, ab 14 Jahren, mit Solomodus
- Autoren: Héctor Carrión und David Heras, Illustration: Amelia Sales
- Verlag: Combo Games aus Spanien, im eigenen Shop für 69 € (derzeit ausverkauft)
- Finanziert über Gamefound, Unterstützer:innen werden vor dem Handel beliefert
- Einen deutschen Verlag gibt es nicht. Ob deutsche Regeln beiliegen, ist widersprüchlich: Messeberichte sagen ja, die Verlagsseite nennt Spanisch, Englisch, Französisch und Griechisch
So funktioniert es
Ihr spielt eine Karte und zieht damit eine Schachfigur, und zwar so, wie sie im Schach zieht. Das Feld, auf dem sie landet, löst eine Aktion aus. Nach und nach holt ihr bessere Karten auf die Hand und macht eure Aktionen stärker. Der Verlag nennt das „Chess-building“.
Dazu kommt ein Wettlauf: Je nachdem, welche Farbe am meisten beiträgt, wird Alice zur Roten oder zur Weißen Königin gekrönt. Nur ein Teil von Alices Wünschen, also der Punkteziele, wird am Ende erfüllt. Wer auf die falsche Farbe setzt, schaut in die Röhre.
Auf der SPIEL Essen 2026
Laut Messeberichten in Halle 3, Stand U210, wo Unterstützer:innen ihre Exemplare abholen können. Ob es dort auch Probepartien und einen Verkauf gibt, hat der Verlag nicht bestätigt.
Unsere Einordnung
Gespielt haben wir es noch nicht. Schach als Bewegungsregel ist eine schöne Idee, weil fast alle sie schon kennen: Das Pferd springt, der Läufer zieht schräg. Für unsere Zehnjährige könnte das ein guter Einstieg sein. Ob das Spiel selbst dann zu schwer ist, wird sich zeigen.



