Noch nicht gespielt: Dieser Artikel stützt sich auf Ankündigungen und die unten genannten Quellen. Wir rezensieren die Spiele, sobald sie bei uns auf dem Tisch waren.
William Attia hat mit Caylus das Worker Placement mitgeprägt. Mit Greylune greift er eine alte Idee aus seinem Spiel Spyrium auf und packt sie in eine mittelalterliche Fantasywelt mit Tavernen, Gefährten und Abenteuern.
Die Fakten
- 2–4 Spieler, 45–90 Minuten, ab 14 Jahren
- Autor: William Attia
- Verlag: Sorry We Are French, in den USA Pandasaurus Games (39,95 $)
- Englische Ausgabe erscheint zur SPIEL Essen 2026; eine deutsche Ausgabe haben wir nicht gefunden
So funktioniert es
Gespielt wird über fünf Jahre mit je vier Jahreszeiten. Der Kniff: Im Frühling setzt man seine Dorfbewohner nicht auf feste Felder, sondern zwischen die Karten, die das Dorf bilden. Wo jemand steht, entscheidet, welche Karten er später nutzen kann.
Im Sommer holt man die Leute zurück und handelt: Gegenstände kaufen, Gefährten anwerben, auf Abenteuer ziehen und in der Taverne Geschichten erzählen, die Punkte bringen. Wann es weiter in die nächste Jahreszeit geht, entscheidet jede Person selbst. Nach dem fünften Jahr gewinnt, wer die meisten Punkte hat.
Auf der SPIEL Essen 2026
Greylune gibt es in Halle 6, Stand 6K400 (bei Blackrock Games). Vorbestellungen werden dort abgeholt, ein paar Exemplare gibt es auch so. Für Probepartien (etwa 60 Minuten plus 20 Minuten Erklärung) muss man sich vorher anmelden. William Attia signiert Donnerstag bis Samstag von 15 bis 16:30 Uhr.
Unsere Einordnung
Gespielt haben wir es noch nicht. Die Idee, Figuren zwischen Karten zu setzen, ist angenehm anders als das übliche „Feld besetzt, Pech gehabt“. Und Erzählen in der Taverne als Punktequelle klingt nach einem Spiel, das auch Leute mögen, die Euros sonst zu trocken finden.



