Noch nicht gespielt: Dieser Artikel stützt sich auf Ankündigungen und die unten genannten Quellen. Wir rezensieren die Spiele, sobald sie bei uns auf dem Tisch waren.
- September 1971, 23 Uhr: Ein seltsames Licht am Himmel. Drei Stunden später schlägt es irgendwo in der Antarktis ein. Mehrere Forschungsteams machen sich auf den Weg zur Einschlagstelle. Das ist -60° (englisch: Sixty Below), das neue Expertenspiel von Alexander Pfister und Peter Prinz.
Die Fakten
- 1–4 Spieler, 120–180 Minuten, ab 12 Jahren
- Autoren: Alexander Pfister und Peter Prinz, Illustration: Martin Mottet
- Verlag: Nanox Games, Vertrieb über dlp games; es gibt eine deutsche und eine englische Ausgabe
- In der Schachtel: vier doppellagige Spielertableaus, 140 Holzminiaturen, 240 Karten und ein Stoffbeutel
- Englische Ausgabe im dlp-Shop zur Vorbestellung, Listenpreis 84,95 €, Lieferung im Herbst 2026
So funktioniert es
Man baut ein Netz aus Forschungsstationen, erkundet die Eislandschaft und versucht, als Erstes die Einschlagstelle zu erreichen. Knappe Ressourcen und Technik werden zu Expeditionen und Forschungsprojekten kombiniert. Der Kern ist die Abwägung zwischen Risiko und Mut: Wer zu viel wagt, scheitert im Sturm.
Nach Berichten aus Vorschauen steckt Worker Placement drin, Deckbau mit Karten aus einem Beutel und Push-your-Luck beim Ziehen. Die genauen Regeln hat der Verlag noch nicht ausführlich beschrieben.
Auf der SPIEL Essen 2026
Im dlp-Shop kann man das Spiel zur Abholung auf der Messe bestellen. Einen Stand und Probepartien haben wir bisher nicht bestätigt gefunden.
Unsere Einordnung
Gespielt haben wir es noch nicht. Pfister steht für Spiele wie Great Western Trail und Maracaibo, Prinz für Jenseits von Theben. Eine Expedition, bei der man zwischen Vorsicht und Übermut entscheiden muss: Das klingt nach genau der Spannung, die einen langen Spieleabend trägt.



