Noch nicht gespielt: Dieser Artikel stützt sich auf Ankündigungen und die unten genannten Quellen. Wir rezensieren die Spiele, sobald sie bei uns auf dem Tisch waren.
Zivilisationsspiele haben einen Ruf: groß, lang, und irgendwann zieht jemand mit Panzern über deine Pyramiden. Timespan will es anders machen: freundlich, schlank, ohne Krieg, und in etwa 90 Minuten von der Steinzeit bis ins Weltall.
Die Fakten
- 1–5 Spieler, etwa 90 Minuten, ab 12 Jahren
- Autoren: Kenneth Minde und Kristian Amundsen Østby
- Verlag: Alion Games
- Englische Ausgabe, im Händler-Shop von IPA für 65 €; eine deutsche Ausgabe haben wir nicht gefunden
So funktioniert es
Gespielt werden fünf Runden. Zuerst wird erkundet: Karten und Entdeckungsplättchen aus dem aktuellen Zeitalter werden ausgewählt. Dann folgt die Aktionsphase, und die spielen alle gleichzeitig.
Jede Zivilisation hat eine eigene Zeitleiste mit Platz für vier Karten. Kommt eine neue dazu, rutscht die älteste ins „Erbe“ und wirkt dort weiter. Mit Arbeitern aktiviert man Karten, Aktionsfelder und eigene Weltwunder. Dazu kombiniert jede Person eine von sechs Zivilisationen mit einem von sechs Technologie-Tableaus, und es gibt 175 Persönlichkeiten, Gebäude, Technologien und Wunder.
Auf der SPIEL Essen 2026
Timespan erscheint zur Messe und ist in Halle 3 spielbar. Die Standangaben weichen ab: Der Verlag nennt 3-F110, der Händler IPA 3F120. Vorbestellungen können bis Samstag, 17 Uhr, abgeholt werden.
Unsere Einordnung
Gespielt haben wir es noch nicht. Østby kennen wir als Autor von Automania und Bad Company. Gleichzeitige Züge sind für Familien ein großes Versprechen: weniger Warten, weniger „Bist du endlich fertig?“. Ein Zivilisationsspiel, das an einem normalen Abend Platz hat, würden wir sehr gern ausprobieren.



