Noch nicht gespielt: Dieser Artikel stützt sich auf Ankündigungen und die unten genannten Quellen. Wir rezensieren die Spiele, sobald sie bei uns auf dem Tisch waren.
Antoni Gaudí hat Barcelona seinen Stempel aufgedrückt: geschwungene Formen, Natur als Vorbild, Mosaike aus Scherben. Gaudí von Dani Garcia macht daraus ein Spiel, in dem ihr Gaudís Leben nachgeht und eure eigenen Trencadís-Mosaike legt. Trencadís heißt auf Katalanisch ungefähr „lauter kleine kaputte Dinge“.
Die Fakten
- 1–4 Spieler, 60–100 Minuten, mit Solomodus
- Alter: ab 10 laut Devir, ab 12 laut HUCH!
- Autor: Dani Garcia, Illustration: Edu Valls
- Verlag: Devir, deutsche Ausgabe bei HUCH!
- Laut Ausstellerverzeichnis der Messe: 35 € bei Devir (Erscheinen im November 2026), 35,99 € bei HUCH! (Oktober 2026)
So funktioniert es
Gespielt werden drei Runden. In der Mitte hängt ein Kronleuchter, um den ihr herumzieht. Wo ihr anhaltet, bestimmt die Aktion: Karten ziehen, Karten ausspielen, Mosaiksteine sammeln oder auf eurem Tableau die Schornsteine hochklettern. Eine Runde endet, wenn alle einmal herum sind.
Punkte gibt es in drei Bereichen: Natur, Katalonien und Religion. Der Kniff: Gewertet werden nur eure zwei schwächsten Bereiche. Wer sich auf eine Sache stürzt, verliert. Ausgewogenheit gewinnt.
Auf der SPIEL Essen 2026
Devir zeigt Gaudí in Halle 3, Stand 3D600, HUCH! die deutsche Ausgabe in Halle 6, Stand 6B300. Ob es Probepartien und Messepreise gibt, haben wir nicht gefunden.
Unsere Einordnung
Gespielt haben wir es noch nicht. Dani Garcia kennt man von Barcelona, Windmill Valley und Daitoshi. „Nur die schwächsten Werte zählen“ ist eine herrlich gemeine Regel, die alle zum Nachdenken zwingt. Von den Spielen dieser Liste wirkt Gaudí am ehesten so, als könnte es auch an einem Familientisch mit einer Zehnjährigen funktionieren.



